D I A L O G IV



Vor Dir, mein Hirn.

Ich schreibe aus dieser Stellung, die einst meine Lieblingsstellung war. Jetzt bin ich für etwas länger als 24 Stunden am Tag dem Schimmel des Nordens ausgesetzt. Schmutz und Wind sind die Ausstattung meiner Seeligkeit. Die Frühlinge ermatten mich nicht mehr, und die Melancholie des Herbstes gehört mir nicht mehr. Ich besitze keinen Groll, nein. Von meinem Warten großgezogen, grolle ich nicht wegen derjenigen, die an dieser Erde vorbeigezogen sind wie Sterne, und so wie sie werde auch ich tun.
Vor Dir, mein Hirn.
Ungelöschter Kalk aus dieser seltenen Trunkenheit.
Vor sich das Meer. Auf dem der Welle nächstgelegenen, Fels sitzend, schmiegt sich ihr Kleid tadellos an ihren Körper. Als braves Tier ruft sie ihresgleichen, um ein Ritual zu erfüllen, das Fleisch und Hostie aufopfert. Die Hülle bekleidet eine Hülle, die zerstreute Organe und Krämpfe und Plünderungen und Brandungen des Überflusses enthält. Es war als eine Tochter diese Höhle bewohnte, daß diese für sie ruhig und warm und zu Weihwasser wurde. Und für sie wurde diese zu Festung und Wohlbefinden. Und für sie wurde diese zu Verlangen und Gehorsamkeit. Und für ihn, für sie.
Sich selbst gegenübergestellt, hört er die Kreise im Wasser größer werden, und es ist ein Geräusch von Schlamm und Eisen und viel Anderes und dann Schluß. Er wird dann geräumige Hände haben und, dem Hören geübte, Ohren. Nach links gedreht, hingegen, hört er, wie eine Hymne, einen Rausch von Heiterkeit emporsteigen, und hört einen Ehering fallen, so wie ein Betrug, enthòllt, fällt, aber nicht auf den Boden, sondern in irgendein wo; in dem es sehr aufmerksamen Augen gelingen wird, zu sehen wann? In dem Wenn eines Wanns, was nicht dies und nicht jenes ist.